Geschäftsbedingungen

Allgemein: Alle Überfahrten, Reisen und andere Leistungen, die von der Gesellschaft erbracht werden, obliegen den allgemeinen Geschäftsbedingungen, die in diesem Beförderungsvertrag aufgeführt sind. Sie können zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigung modifiziert oder revidiert werden. Diese Geschäftsbedingungen können über unsere digitalen Buchungs-Kanäle eingesehen werden und sind auf Anfrage bei der Agentur, bei der die Buchung vorgenommen wurde, erhältlich.

Anwendung und Annahme dieser Geschäftsbedingungen: Die Gesellschaft schließt einen Beförderungsvertrag mit einem Passagier, der, ab dem Zeitpunkt der Bestätigung der Buchung durch uns durch eine Buchungsbestätigung in Kraft tritt und der die Beförderung von Reisenden, ihrem Gepäck und Fahrzeugen nur auf der Basis und unter diesen AGB bestimmt. Für den Fall, dass Passagiere, Gepäck oder Fahrzeuge unter einem Beförderungsvertrag befördert werden, der für sie durch eine andere Person geschlossen wurde, hat diese Person die Bevollmächtigung vom Passagier, Verträge zu schließen und einen Vertrag mit der Gesellschaft unter diesen AGB geschlossen zu haben. Dieser Befördrungsvertrag unterliegt den Bestimmungen der „Konvention bezüglich der Beförderung von Reisenden und ihres Gepäcks auf See", die 1974 in Athen unterzeichnet, modifiziert und in Kraft gesetzt wurde („Athener Übereinkommen") und/oder der Verordnung (EG) No 392/2009 des Europäischen Parlaments und des Rats vom 23. April 2009 über die Haftung des Beförderers von Reisenden auf See im Fall von Unfällen (PLR). Wo diese AGB mit der Unabdingbarkeit von Gesetz, Verordnung oder Übereinkommen bezüglich eines Transportvertrags oder eines anderen Beförderungsvertrags kollidieren, haben die Bestimmungen des Gesetzes der Verordnung oder des Übereinkommens Vorrang aber nur im Rahmen dieser Kollision. Alle Bestimmungen dieser AGB haben Vorrang, im Ausmaß des vom Gesetz Erlaubten. Wo geltendes Recht, Verordnungen oder Übereinkommen Einschränkungen über die Haftung der Gesellschaft bestimmen oder die Auferlegung von solchen erlauben, enthalten diese AGB diese Einschränkungen. Dieser Beförderungsvertrag gilt für jede Person, die eine Buchung bei einem anderen Beförderer vorgenommen hat und dann mit der Gesellschaft als dem ausführenden Beförderer reist. Gemäß den Vorschriften des Athener Übereinkommens, soll jedes, in diesen AGB enthaltene Recht, jede Ausnahme, Beschränkung, Bedingung und Freiheit erweitert werden zum Schutz eines jeden Angestellten, Vertreters, unabhängigen Auftragnehmers oder ausführenden Beförderers der Gesellschaft, die im Rahmen ihres Arbeitsbereichs handeln sowie des Schiffs und jeden Schiffseigners, Charterers und Betreibers des Schiffs. Die Gesellschaft agiert als Vertreter bzw. Verwalter im Namen und für Rechnung von all diesen Personen und sie sind zum Zweck dieser AGB Parteien eines jeden, durch diese AGB gedeckten Vertrags.

Buchungen: Gemäß der S.O.L.A.S.-Verordnung und der EG-Richtlinie 98/41, ist es nunmehr aus Sicherheitsgründen obligatorisch, bei der Buchung folgende Informationen anzugeben: Name, Vorname (erster), Geschlecht, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Telefonnummer, E-Mail Adresse, Fahrzeugtyp und Kennzeichen. Passagiere, die keine Einwohner oder Staatsangehörige eines EU-Mitgliedsstaats sind, müssen die folgenden Zusatzinformationen angeben: Reisepassnummer und Ablaufdatum. Passagiere, die spezielle Hilfe benötigen müssen dies ihrem Reisebüro oder dem zentralen Buchungsbüro der Gesellschaft melden

Passagier- Kontaktangaben: Den Passagieren wird empfohlen, beim Kauf ihres Tickets dem ausstellenden Büro ihre Telefonnummer (am besten Mobiltelefonnummer) bekannt zu geben, so dass sie im Fall einer Verspätung, Stornierung oder Verschiebung der Fahrt informiert werden können. Falls Passagiere keine Kontaktinformationen angeben möchten, übernimmt die Gesellschaft keine Verantwortung dafür, dass die Passagiere im Fall einer Verspätung, Stornierung oder Aufschiebung einer Fahrt nicht informiert werden.

Tickets: Das Ticket wird auf den Namen des Passagiers ausgestellt und ist strikt persönlich. Es ist nicht übertragbar und ist nur für die bestimmte Unterkunft und Route, für die es ausgestellt wurde, gültig. Beim Check-in müssen alle Passagiere den Nachweis liefern, dass sie die Inhaber des Tickets sind, entweder durch einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Die Gesellschaft übernimmt keine Haftung für den Fall, dass eine andere, als die aufgrund des Tickets reiseberechtigte Person, Identifikationsunterlagen, die dem Namen auf dem Ticket entsprechen, vorgelegt hat und an deren Stelle gereist ist und/oder eine Rückerstattung erhalten hat. Die Kennzeichennummer des beförderten Fahrzeugs muss der auf dem Ticket angegebenen entsprechen.

Tickets mit offenem Datum: Offene Rückfahrttickets sind für ein Jahr ab dem ursprünglichen Ausstellungsdatum gültig. Passagiere mit offenem Rückfahrtsdatum müssen ihre Rückreise rechtzeitig buchen. Die Fahrpreise für Tickets mit offenem Datum werden immer nach den Tarifen der Nebensaison berechnet. Falls ein Passagier während der Hochsaison oder einer Periode, in der ein neuer Tarif gültig ist, reist, dann ist die Differenz zwischen dem aktuellen und dem vorausbezahlten Fahrpreis vom Passagier zu zahlen. Tickets mit offenem Datum werden, im Fall einer Stornierung gemäß der folgenden Stornierungsbedingungen rückerstattet.

Stornierungen / Rückerstattungen: In Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Stornierung werden folgende Beträge rückerstattet (spezielle Angebote sind ausgenommen).

Stornogebühren• 20% bei Stornierung weniger als 24 Stunden vor Abfahrt des Schiffes,• 100% bei Stornierung nach Abfahrt des Schiffes. Sofern mit dem Ticket innerhalb eines Jahres nach Ausstellungsdatum noch gereist wird, gilt es nicht als No-Show. Sollte es gar nicht benutzt werden, verfällt es. Die Gesellschaft ist nicht zur Rückerstattung verpflichtet, falls eine Stornierung in weniger als 2 Stunden vor der Abfahrt erfolgt ist oder der Passagier nicht beim Check-in erscheint. Passagiere haben das Recht, ihr Ticket bis zu 2 Stunden vor der Abfahrt in ein OFFENES Ticket zu ändern, mit einer Gültigkeit von einem Jahr ab dem Datum der Erstausstellung. Wenn dieses Ticket storniert wird, wird das Datum der Umbuchung als das Datum der Stornierung angesehen, und die Rückerstattung wird in Bezug auf das ursprüngliche Reisedatum berechnet. Im Fall einer Teilstornierung eines Hin- und Rückfahrttickets, bei dem die eine Überfahrt durchgeführt wurde, bezahlt der Passagier den Einzelfahrpreis und bekommt wie o.a. die Differenz des Hin- und Rückfahrt Fahrpreises erstattet. Im Fall einer vollständigen Stornierung der Hin- und Rückfahrt erhält der Passagier wie o.a. eine Rückerstattung (basierend auf dem Zeitpunkt der Stornierung). Ein Antrag auf Rückerstattung muss schriftlich eingereicht werden und die Rückerstattung kann in einem Zeitraum von drei Monaten nach dem letzten Reisedatum erfolgen. Stornierungen und Rückerstattungen können nur durch das Reisebüro, den Premium Sales Agenten oder die Büros der Fährgesellschaft, die die Tickets ausgestellt haben, bearbeitet werden. Die Hafenbüros können ein Ticket nach vollendetem Check-in stornieren, können aber kein Geld erstatten.

Fahrpreis: Alle, von der Gesellschaft angebotenen Tarife, gelten nur für die Einwohner des Landes, in dem sie angeboten werden, und alle Buchungen müssen allein auf dieser Basis bestätigt werden. Die Fahrpreise, die in einem anderen Land oder an Bord gekauft werden, können unterschiedlich sein aufgrund von Wechselkursschwankungen. In den Beförderungstarifen sind die Hafengebühren enthalten. Zollgebühren, Verbrauchssteuern oder andere Gebühren und Kosten sind vom Passagier zu zahlen. Mahlzeiten und Getränke sind nicht im Ticketpreis enthalten. Im Fall eines Anstiegs der allgemeinen Betriebskosten hinsichtlich der Beschaffung der in der Unternehmens-Broschüre beschriebenen Produkte und Leistungen, behält sich die Gesellschaft das Recht vor, zum Zeitpunkt der Buchung, einen Aufpreis zu berechnen. Darüberhinaus kann ein Aufpreis auch nach Buchungsbestätigung und vor Reisedatum berechnet werden, sofern sich die allgemeinen Betriebskosten für die Beschaffung der gebuchten Produkte und Leistungen erhöht haben. Im Fall einer Teuerung des Treibstoffs oder anderer Kosten nach dem Zeitpunkt der Buchungsbestätigung, behält sich die Gesellschaft das Recht vor, den Fahrpreis dahingehend zu anzuheben, so dass gewährleistet wird, dass der Fahrpreis in der von der Gesellschaft üblicherweise genutzten Währung gleich bleibt bzw. gegebenenfalls unter Berücksichtigung eines solchen Anstiegs.

Gruppenanfragen: Gruppen-Tarife obliegen Sondervereinbarungen mit der Gesellschaft, den Reisebüros und Premium Sales Agenten. Eine Gruppe besteht aus mindestens 20 voll zahlenden Personen.

Ermäßigungen: Passagiere, die Anspruch auf einen ermäßigten Fahrpreis haben, werden gebeten, dies zum Zeitpunkt der Buchung anzugeben. Nach der Ausstellung des Tickets sind keine Rückerstattungen für Preisdifferenzen mehr erlaubt.

Änderungen bzgl. der Leistungen: Wenn begründeterweise notwendig, kann ein Schiff vor oder nach der fahrplanmäßigen Abfahrtszeit abfahren. Buchungsbestätigungen und Informationen bezüglich Leistungsänderungen und betrieblichen Störungen, wie verspätete oder abgesagte Abfahrt werden mit jedem geeigneten Mittel, wie E-Mail und/oder SMS an die bei der Buchung an die Gesellschaft gegebenen Adressen gesendet und werden als akzeptabler Beweis für die Bekanntgabe von solchen Leistungsänderungen angesehen. Reisende müssen die, von der Gesellschaft gegebenen Anweisungen bezüglich der Leistungsänderungen und Störungen, wie Abfahrtsverspätungen – und Absagen, einhalten und befolgen. Die Gesellschaft haftet nicht für Verluste, Schäden oder jegliche Kosten, die aufgrund der Nichtbefolgung der Anweisungen bezüglich der Leistungsänderungen, Störungen, Verspätungen oder Absagen entstanden sind. Falls aus irgendeinem Grund außerhalb des Einflusses der Gesellschaft, die Beförderung von Passagieren, Gepäck oder Fahrzeugen zum gewählten Destinationshafen auf einem Schiff, auf das sich die Passagiere eingeschifft haben, oder ihre Ausschiffung von diesem Schiff aufgehalten oder verhindert wird, kann die Gesellschaft die Reise absagen, die angekündigte Route ändern oder das Schiff an einem Hafen oder sonstigen Ort anhalten. Die Gesellschaft haftet nicht für jeglichen Verlust (ob wirtschaftlicher Art, als Folgeschaden oder sonstigem Grund), Verzögerung, Verspätung, Überfrachtung, Kosten oder Schäden, die einer Person oder einem Passagier, direkt oder indirekt zugefügt wurden oder für die Nichtausführung des Beförderungsvertrags oder eines Teils davon aus Ursachen, die jenseits des Einflussbereichs der Gesellschaft liegen (Höhere Gewalt).

Rechte von Reisenden die auf See reisen (EU-Verordnung No. 1177/2010): Die Gesellschaft erkennt die Rechte der Passagiere inklusive der in der EU-Verordnung 1177/2010 Aufgeführten an. Anliegen der Gesellschaft ist es, zu gewährleisten, dass alle Passagiere, auch Menschen mit Behinderung oder mit eingeschränkter Mobilität die Möglichkeit haben, eine Buchung für eine Seereise bei der Gesellschaft, auf derselben Basis, wie jeder andere Passagier vorzunehmen. Diese müssen die Gesellschaft bei der Buchung oder mindestens 48 Stunden vor Reiseantritt angeben, dass sie gesonderter Hilfe bedürfen. Sollte ein Passagier uns in weniger als 48 Stunden über eine benötigte Hilfeleistung informieren, werden wir uns bemühen den Bedürfnissen nach Hilfestellung zu entsprechen, aber es wird nicht immer möglich sein diese zu bieten. Es ist in solchen Fällen möglich, dass der Passagier die Reise nicht antreten kann, falls die notwendige Hilfestellung für die Einschiffung und Beförderung des Passagiers auf eine sichere oder betrieblich mögliche Art und Weise nicht gewährleistet ist. Wir leisten Menschen mit Behinderung und eingeschränkter Mobilität Hilfestellung hinsichtlich ihres Einstiegs an Bord und ihrer Beförderung auf einem geeigneten Sitzplatz oder in einer Kabine, beim Handling ihres Gepäcks, (wenn nötig) bei der Begleitung zur Toilette und sie am Ende der Reise zum Ausgang des Schiffs zur Ausschiffung zu führen. Wenn ein Passagier Hilfe hinsichtlich seiner persönlichen Pflege, wie zur Nahrungsaufnahme, Atmung, Medikamenteinnahme oder der Toilettenbenutzung benötigt, sollte er mit einer Begleitung reisen. Unter gewissen Umständen und wenn unbedingt notwendig, wird auch unsererseits gefordert werden, dass ein Passagier mit Behinderung oder mit eingeschränkter Mobilität von einer anderen Person begleitet wird, die in der Lage ist, die benötigte Pflege und Hilfestellung zu leisten.

Personen mit Erkrankungen oder Schwangerschaft: Ein Passagier, der an einer bekannten oder angenommen Erkrankung leidet, die eine Seereise aus gesundheitlichen oder medizinischen Gründen nicht empfehlenswert macht, oder eine Person, die die 28. Schwangerschaftswoche überschritten hat, muss die Gesellschaft zum Zeitpunkt der Reservierung über ihren Zustand informieren, und auf Anforderung der Gesellschaft nicht später als 48 Stunden vor der fahrplanmäßigen Abfahrt und auf eigene Kosten, einen ärztlichen Bescheid vorlegen, der die Reisefähigkeit bescheinigt. Die Gesellschaft kann die Beförderung einer Person, die zum Zeitpunkt der Abfahrt die 34. Schwangerschaftswoche überschritten hat, verweigern. Die Gesellschaft kann nach eigenem Ermessen die Beförderung einer wie o.a, Person verweigern, auch wenn eine ärztliche Bescheinigung vorliegt und immer gemäß der Bestimmungen der PLR (Passenger Liability Regulations) und der Rechte der Reisenden gemäß anderer Gesetze und Regelungen. Die Gesellschaft haftet nicht für jeglichen Verlust, Schaden oder Kosten, die aus der Weigerung zur Beförderung eines solchen Passagiers oder eines jeglichen anderen Passagiers entstehen.

Alleinreisende minderjährige Passagiere: Die Gesellschaft befördert keine unbegleiteten Passagiere, die zum Zeitpunkt der Reise unter 15 Jahre sind. Minderjährige im Alter von 15 bis 18 Jahren können unbegleitet reisen, wenn die Eltern oder Erziehungsberechtigten mit der Buchung eine schriftliche Genehmigung dafür vorlegen, dass der Minderjährige allein reisen kann. Das entsprechende Genehmigungsformular ist in den Büros der Fährgesellschaft erhältlich.

Beförderung von Gepäck: Das Gepäck muss von den Passagieren ordnungsgemäß verpackt sein und sein Inhalt darf nicht hervorstehen. Die Gesellschaft haftet nicht für jeglichen Verlust oder Kosten, die durch die nicht ordnungsgemäße Verpackung des Gepäcks durch den Passagier entstanden sind. Die Gesellschaft kann die Annahme von Gepäck, das nicht ordnungsgemäß verpackt oder beschildert bzw sichtlich beschädigt ist oder eine unzumutbare Gefahr für die Gesundheit, die Sicherheit oder das Wohlbefinden von Passagieren, der Besatzung oder anderen Personen darstellt verweigern. Die Gesellschaft haftet nicht für ihr anvertrautes und von ihr als Gepäck zur Beförderung angenommenes Frachtgut, dass aber kein Gepäck ist, außer es wird nachgewiesen, dass die Gesellschaft solche Frachtstücke angenommen hat, im Wissen, dass sie kein Gepäck waren. Die Gesellschaft übergibt jegliches, ihr anvertrautes Gepäck gegen Vorlage eines Besitznachweises. Im Fall, dass ein solcher Nachweis nicht besteht, kann die Gesellschaft die Übergabe des Gepäckstücks verweigern und es auf Gefahr des Passagiers und/oder Besitzers einbehalten. In einem solchen Fall hat die Gesellschaft keinerlei Verpflichtung, das Gepäck auszuliefern. Die Gesellschaft übergibt das ihr anvertraute Gepäck innerhalb eines angemessenen Zeitraums und gemäß dieser AGB, aber sie ist nicht verpflichtet, das Gepäck auf dem Schiff, mit dem der Passagier reist, zu befördern oder es am Destinationshafen zu einer bestimmten Zeit abzuliefern, außer dies wurde explizit mit dem Passagier vereinbart. Persönlich mitgetragenes Gepäck zu sozialen und persönlichen Zwecken kann von Passagieren, die zu Fuß sind, kostenlos befördert werden. Güter jeglicher Art, die als Fracht und zu anderen Zwecken als den o.a. sozialen und privaten befördert werden, werden den Passagieren zu den aktuell geltenden Tarifen für Frachtgüter in Rechnung gestellt. Alle persönlich mitgebrachten Gepäckstücke müssen ihrem Gebrauch entsprechend und mit Rücksicht auf die Natur und das Gewicht ihres Inhalts ordnungsgemäß verpackt sein, wobei nichts herausragen darf. Alle Passagiere ohne Fahrzeug an Bord haben das Recht persönliches Gepäck von maximal 30 kg mit sich zu führen. Die Passagiere müssen die Verstauung und Zurücknahme ihres Gepäcks so vornehmen, dass sichergestellt ist, dass das Gepäck die Notausgänge und den Zugang zur Sicherheitsausstattung nicht blockiert oder anderweitig eine Gefahr für andere Personen darstellt. Die Gesellschaft haftet nicht für den Verlust oder Schaden an Geld, übertragbaren Wertpapieren, Gold- und Silberware, Schmuck, Ornamenten, Kunstwerken oder andere Wertgegenständen, außer solche Wertgegenstände wurden bei der Gesellschaft (oder einem anderen Beförderer) zum Zweck der sicheren Aufbewahrung hinterlegt. In diesem Fall haftet die Gesellschaft (oder ein anderer Beförderer) bis zur Obergrenze des im Athener Übereinkommen vorgesehenen Betrags, es sei denn, es ist vor der Abfahrt ein höherer Höchstbetrag schriftlich zwischen dem Passagier und der Gesellschaft (oder einem anderen Beförderer), vereinbart worden.

Fundsachen, nicht abgeholtes, aufgegebenes Gepäck: Die Gesellschaft haftet nicht für jeglichen Verlust, Schaden oder Kosten, die dadurch entstehen, dass ein Gepäckstück oder ein anderes Objekt (außer nicht abgeholtem Gepäck, das aufgegeben wurde) in den Räumlichkeiten oder Schiffen der Gesellschaft zurückgelassen wurde. Die Gesellschaft kann mit, in ihren Räumlichkeiten zurückgelassenem Gepäck genauso verfahren, wie mit bei ihr aufgegebenem nicht abgeholtem Gepäck. Alle Gepäckstücke oder sonstige Besitzgegenstände, die von einem Passagier auf einem Schiff oder sonstigem Anwesen der Gesellschaft gefunden wurden, müssen unverzüglich der Gesellschaft übergeben werden, da sie als im Besitz der Gesellschaft befindlich gelten. Falls ein der Gesellschaft zur Beladung, Abladung bzw. Beförderung auf und vom Schiff anvertrautes Gepäckstück, bei der Ankunft im Destinationshafen nicht abgeholt wird, wird es für einen Zeitraum von drei Monaten aufbewahrt, es sei denn, es wird bis dahin abgeholt, wobei die Gesellschaft eine entsprechende Aufbewahrungsgebühr in Rechnung stellt. Die Gesellschaft haftet nicht für jeglichen Verlust oder Schaden an Gepäck, das aus den o.a. Gründen aufbewahrt wird. Die Gesellschaft ist befugt, den Inhalt eines jedes Gepäcks zu jeder Zeit zu durchsuchen und vermag, ohne dass jegliche Haftung daraus resultiert, einen Teil daraus zu entfernen und zu zerstören, der, ihrer begründeten Meinung nach, Schädigungen, Belastungen oder Verletzungen von Personen hervorrufen oder Besitztümer beschädigen kann oder die Gesundheit, Sicherheit oder das Wohlbefinden von Passagieren, Besatzungsmitgliedern oder anderer Personen gefährden kann. Sollte ein Gepäckstück in einem Zeitraum von drei Monaten ab dem Datum der Übergabe an die Gesellschaft nicht abgeholt werden, ist diese ermächtigt, es zu verkaufen und aus dem Erlös einen Betrag, in Höhe der ihr vom ursprünglichen Besitzer geschuldeten, mit der Aufbewahrung und dem Verkauf in Zusammenhang stehenden Kosten, einzubehalten. Sollte die Gesellschaft glauben, dass der Wert des Gepäcks die Kosten bezüglich seiner Aufbewahrung und/oder Verkauf nicht deckt, wird sie darüber verfügen, wie sie es für angebracht hält.

Durchsuchung oder Beschlagnahmung von Gepäck durch den Zoll oder andere Behörden: Passagiere müssen bei einer Durchsuchung ihres Gepäcks durch die Zollbehörde immer persönlich anwesend sein, unabhängig davon, ob es bei der Gesellschaft abgegeben wurde oder nicht. Die Gesellschaft kann unter keinen Umständen haftbar gemacht werden für jeglichen Verlust, Schaden oder Kosten, die mit der Beförderungsverweigerung ihrerseits oder anderen, aufgrund der Nichtbefolgung der Anweisungen der Zollbehörde durch den Passagier in Zusammenhang stehenden Folgen entstehen. Die Gesellschaft haftet nicht für jeglichen Verlust, Schaden oder Kosten, die aufgrund ihrer Weigerung entstehen, in Anwendung der Anweisungen von Zoll, Regierung oder anderen Behörden, ein mit einer Beschlagnahmung in Verbindung stehendes Fahrzeug oder Gut zu befördern. Während der Zeit der Beschlagnahmung, wird die Gesellschaft das Fahrzeug oder Gut auf Kosten und auf ausschließliche Gefahr des Besitzers behalten.

Nicht-Ablieferung: Für den Fall, dass ein Passagier bzw. Besitzer es versäumt oder sich weigert, das Gepäck oder Fahrzeug entgegenzunehmen, oder dass die Gesellschaft nicht in der Lage ist, ein Gepäck oder Fahrzeug abzuliefern, weil der Passagier bzw. Besitzer keine, dem Zoll, Regierung oder sonstigen Gesetzen oder Regelungen entsprechende Erklärung, Zertifikat oder sonstiges Dokument am Entladehafen vorweisen konnte, kann die Gesellschaft das Gepäck oder Fahrzeug, falls abgeladen, wieder aufladen und auf Kosten des Passagiers und/oder Besitzers gemäß dieser AGB zum Hafen der Einschiffung zurückbefördern.

Parken und Zugang zu den Fahrzeugen an Bord: Der Zugang zu einem Fahrzeug auf dem Fahrzeugdeck nach der Abfahrt des Schiffs ist untersagt. Alle Fahrzeuge müssen mit angezogener Handbremse, deaktivierter Alarmanlage und mit Gangschaltung geparkt sein. Passagiere, die diese AGB nicht einhalten, können verantwortlich gemacht werden für, mit den vorliegenden Bestimmungen zusammenhängenden eventuell verursachte Schäden.
Feuerwaffen, Gefahrengüter: Alle gefährlichen Güter, die im IMDG-Code (International Maritime Code for Dangerous Goods), in seiner zwischenzeitlich geänderten bzw. in einigen nationalen Gesetzen und Regelungen oder Bestimmungen der Gesellschaft spezifizierten Version, gekennzeichnet sind, müssen vor der Abgabe zur Einschiffung schriftlich gemeldet werden; zuvor muss die Erlaubnis der Gesellschaft für die Einschiffung dieser Güter eingeholt werden. Dies betrifft alle Arten von komprimierten Gasen, außer der minimalen Menge an medizinischem Sauerstoff, die, sollte sie von einem Passagier für die Überfahrt benötigt werden, der Gesellschaft bei der Buchung gemeldet werden muss. Sämtliche brennbaren Gaszylinder, Pressluftflaschen (z.B. Scuba-Flaschen) müssen bei der Überfahrt leer sein. Entflammbare Stoffe, Sprengstoffe, Beizmittel, Feuerwaffen und sonstige Objekte, die eine unzumutbare Gefahr darstellen, dürfen nicht ins Gepäck gepackt werden.

Haustiere: Haustiere können nur in Begleitung eines Passagiers reisen. An Bord unserer Schiffe stehen Käfige zur Verfügung, die auf Anfrage an der Rezeption erhältlich sind. Besitzer und Begleiter müssen auf der Reise alle gültigen Reiseunterlagen ihres Tieres mit sich führen sowie sämtliche, von den spanischen und marokkanischen Behörden geforderten Bescheinigungen (EU-Bürger auch den EU-Haustierpass) dabei haben und müssen alle Eintritts-Vorschriften einhalten. Für Katzen, Hunde und Frettchen ist eine gültige Impfbescheinigung für Tollwut obligatorisch. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt und ihr lokales Reisebüro. Haustiere sind in den Innenräumen (Bars, Restaurants und sonstigen öffentlichen Bereichen) nicht erlaubt. Oben auf dem offenen Deck müssen Sie einen Maulkorb tragen und vom Tierhalter oder Begleiter an der Leine geführt werden. Der Tierhalter oder Begleiter trägt die volle Verantwortung für Pflege, Sicherheit und Hygiene des Haustiers und für die Einhaltung der diesbezüglichen Gesetze und Regelungen. Des Weiteren sind die Tierhalter ausschließlich verantwortlich für von ihren Tieren eventuell verursachte Schäden gegenüber Dritten. Ausgenommen von den o.a. Einschränkungen sind Tiere, die Menschen mit Behinderung hüten und unterstützen und ihre Besitzer begleiten. Diese müssen die ordnungsgemäßen Bescheinigungen für ihre Tiere vorweisen können.

Einführung in die EU von Produkten tierischen Ursprungs: Passagiere, die Fleisch oder Milchprodukte von außerhalb der EU mit sich bringen, können möglicherweise Tierkrankheiten importieren. Die Einführung von solchen Produkten in die EU obliegt veterinären Kontrollen und strengen Verfahren. Passagiere sind verpflichtet, diese Produkte bei den offiziellen Kontrollstellen vorzulegen, sonst können Geldbußen auferlegt oder eine strafrechtliche Verfolgung gegen sie eingeleitet werden.

Durchsuchungen: Sie werden dazu angehalten, zu akzeptieren, dass wir und jede zuständige Hafenbehörde die Befugnis haben, Durchsuchungen von Passagieren und Fahrzeugen gemäß der diesbezüglichen gesetzlichen und rechtlichen Vorschriften durchzuführen.

Haftung von Passagieren: Ein Passagier und/oder sonstiger Besitzer eines Gepäckstücks oder Fahrzeugs befreit die Gesellschaft von der Haftung jeglicher Art, die diese oder ihre Angestellten, Vertreter, unabhängigen Auftragnehmer oder ausführenden Beförderer getroffen hat, aufgrund von: der Annahme und/oder Beförderung von Gepäck bzw. einem Fahrzeug, deren Passagier/Besitzer seinen Verpflichtungen hinsichtlich der vorliegenden AGB nicht nachgekommen ist; der Verweigerung der Erlaubnis für einen Passagier, Gepäck oder Fahrzeug an einem Hafen an Land zu gehen, aufgrund von Gesetzen und Bestimmungen bezüglich Zoll und Immigration; oder der Bruch von AGB-Bestimmungen seitens des Passagiers bzw. Besitzers oder die Nichtbefolgung der, von der Gesellschaft, ihren Angestellten oder Vertretern vorgegebenen Regelungen, Vorschriften und/oder Anweisungen oder wegen sonstiger Versäumnisse oder Nichteinhaltung seitens des Passagiers oder Besitzers.

Sicherheit und Gefahrenabwehr: Passagiere müssen alle Bestimmungen und Ankündigungen hinsichtlich der Sicherheit und Gefahrenabwehr bezüglich Schiff, Besatzung, Passagieren und sonstigen Personen sowie der Terminalanlagen beachten und die Immigrationsvorschriften und -bestimmungen befolgen. Jeder Passagier muss darauf eingestellt sein, auf entsprechende Aufforderung, die Durchsuchung seiner Person, des Gepäcks oder Fahrzeugs durch eine autorisierte Person zuzulassen und auf gestellte Fragen zu antworten. Sollte ein Passagier dieser Aufforderung nicht nachkommen, kann ihm die Reise verweigert werden. Von allen Passagieren wird eine Verhaltensweise erwartet, die die Gesundheit, das Wohl und die Sicherheit aller Personen an Bord unseres Schiffs und im Hafenbereich und den Terminals respektiert. Passagiere müssen ebenfalls begründeten Aufforderungen seitens eines Besatzungsmitglieds folgen. Wenn eine Person dem nicht nachkommt bzw. die Verhaltensweise einer Person nach Auffassung der Gesellschaft Grund zur Beunruhigung ist, behalten wir uns das Recht vor, dieser Person den Einstieg an Bord zu verweigern, sie aufzufordern auszusteigen, ihre Bewegungsmöglichkeit an Bord des Schiffs einzuschränken bzw. sie aufzufordern, unverzüglich die Terminalanlage zu verlassen. Die Gesellschaft erstattet kein gezahltes Geld zurück und übernimmt keinerlei Haftung dafür, dass einem Passagier die Reise, aufgrund von Nichteinhaltung der Bestimmungen dieser AGB untersagt bzw. abgesagt wurde.

Personenbezogene Daten: Wir nehmen unsere Verantwortung hinsichtlich Ihres Datenschutzes und der Sicherheit, uns übermittelter personenbezogener Angaben sehr ernst. Angaben, die wir von Ihnen erhalten, sind wichtig, um Ihre Buchung bearbeiten zu können oder um mit Ihnen Kontakt aufzunehmen, um Sie über notwendige Änderungen unserer Leistungen zu informieren.

Währung an Bord: Die an Bord genutzte Währung ist der Euro. Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert.

Rauchen: An Bord ist das Rauchen in allen inneren öffentlichen Räumen verboten. Die Blockierung oder Deaktivierung eines Feueralarms oder Rauchmelders auf dem Schiff ist eine Straftat.
Kurzbeschreibung der Bestimmungen über die Rechte der Reisenden im Seeverkehr im Falle eines Unfalls 1 RECHTE DER REISENDEN
Recht auf Entschädigung für den Tod oder Verletzung eines Reisenden Schifffahrtereignis: der Reisende hat auf jeden Fall Anspruch auf eine Entschädigung des Beförderers oder der Versicherungsgesellschaft des Beförderers von bis zu 250.000 Sonderziehungsrechten (SZR) 2, außer es liegen Umstände vor, die außerhalb der Kontrolle des Beförderers sind (z.B. Kriegshandlung, Naturkatastrophen, Handlung von einem Dritten). Die Entschädigung könnte 400.000 SZRs erreichen, es sei denn, der Beförderer weist nach, dass das Ereignis, ohne sein Verschulden oder Fahrlässigkeit eingetreten ist.
Nicht - Schifffahrtereignis: der Reisende hat Anspruch auf eine Entschädigung des Beförderers oder der Versicherungsgesellschaft des Beförderers von bis zu 400.000 Sonderziehungsrechten, wenn er nachweist, dass das Ereignis durch Verschulden oder Fahrlässigkeit des Beförderers eingetreten ist.

Recht auf Entschädigung für Verlust oder Beschädigung von Kabinengepäck
Schifffahrtereignis: der Reisende hat Anspruch auf eine Entschädigung von dem Beförderer von bis zu 2.250 Sonderziehungsrechten, es sei denn, der Beförderer weist nach, dass das Ereignis ohne sein Verschulden oder Fahrlässigkeit eingetreten ist.
Nicht - Schifffahrtereignis: der Reisende hat Anspruch auf eine Entschädigung vom Beförderer von bis zu 2.250 Sonderziehungsrechten, wenn er nachweist, dass das Ereignis, durch Verschulden oder Fahrlässigkeit des Beförderers eingetreten ist.

Recht auf Entschädigung für Verlust oder Beschädigung allen anderen Gepäcks außer von Kabinengepäck:
Der Reisende hat Anspruch auf eine Entschädigung des Beförderers von bis zu 12.700 Sonderziehungsrechten (Fahrzeugen, einschließlich des in oder auf dem Fahrzeug beförderten Gepäcks), oder 3.375 Sonderziehungsrechten (sonstiges Gepäck) es sei denn, der Beförderer weist nach, dass das Ereignis, ohne sein Verschulden oder Fahrlässigkeit eingetreten ist.
Recht auf Entschädigung für Verlust oder Beschädigung von Wertsachen

Der Reisende hat Anspruch auf eine Entschädigung des Beförderers von bis zu 3.375 Sonderziehungsrechten für den Verlust oder die Beschädigung von Geld, übertragbaren Wertpapieren, Gold, Silber, Juwelen, Schmuck, Kunstgegenständen, es sei denn, dass solche Wertsachen beim Beförderer zur sicheren Aufbewahrung hinterlegt sind.

Recht auf Entschädigung eines Reisenden mit eingeschränkter Mobilität für Verlust oder Beschädigung von Mobilitätshilfen oder sonstige spezielle Ausrüstungen
Schifffahrtereignis: der Reisende hat Anspruch auf eine Entschädigung des Beförderers, die dem Wiederbeschaffungswert der betreffenden Ausrüstungen oder gegebenfalls den Reparaturkosten entspricht, es sei denn, der Beförderer weist nach, dass das Ereignis, ohne sein Verschulden oder Fahrlässigkeit eingetreten ist.

Nicht - Schifffahrtereignis: der Reisende hat Anspruch auf eine Entschädigung des Beförderers, die dem Wiederbeschaffungswert der betreffenden Ausrüstungen oder gegebenfalls den Reparaturkosten entspricht, wenn er nachweist, dass das Ereignis durch Verschulden oder Fahrlässigkeit des Beförderers eingetreten ist.

Recht auf Vorschusszahlung im Fall eines Schifffahrtereignisse

Bei Tod oder Körperverletzung, hat der Reisende oder jede andere Person, die Anspruch auf Entschädigung, Anspruch auf eine zur Deckung der unmittelbaren wirtschaftlichen Bedürfnisse ausreichende Vorschusszahlung. Die Vorschusszahlung wird berechnet in angemessenem Verhältnis zum erlittenen Schaden, ist binnen fünfzehn Tagen zahlbar, und beträgt mindestens 21.000 € im Todesfall.
ANGABEN DER VERFAHREN UND ANDERE ANGELEGENHEITEN
Schriftliche Anzeige
Bei Beschädigung von Kabinengepäck oder sonstigen Gepäcks, hat der Reisende an den Beförderer eine schriftliche und rechtzeitige Anzeige zu richten. Wenn der Reisende nicht dieses Verfahren befolgt, verliert er seinen Anspruch auf Entschädigung.

Frist für die Ausübung der Rechte der Reisenden
In der Regel muss jede Schadensersatzklage vor einem zuständigen Gericht innerhalb von zwei Jahren erhoben werden. Anfang dieser Frist kann in Abhängigkeit von der Art des Schadens variieren.
Ausnahmen von der Haftung
Die Haftung des Beförderers kann reduziert werden, wenn der Beförderer nachweist, dass der Tod oder die Körperverletzung eines Reisenden oder der Verlust oder die Beschädigung seines Gepäcks durch Verschulden des Reisenden selbst verursacht oder mitverursacht wird.
Die Begrenzungen der unterschiedlichen Entschädigungssummen gelten nicht, wenn nachgewiesen wird, dass der Schaden auf eine Handlung des Beförderers oder eines den ausführenden Beförderer handelnden Bedienstetes oder Beauftragtes zurückzuführen ist, die von ihm selbst entweder in der Absicht, einen solchen Schaden herbeizuführen, oder leichtfertig und in dem Bewusstsein begangen wurde, dass ein solcher Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde.
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1 Kurzbeschreibung erstellt gemäß Artikel 7 der Verordnung (EG) Nr. 392/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates, vom 23 April 2009 (AEU L 131 vom 28.5.2009, S. 24) über die Unfallhaftung von Beförderern von Reisenden auf See.

2 Der Verlust oder Beschädigung durch Unfall sind auf der Basis von "Rechnungseinheiten", den Sonderziehungsrechten (SZR), für die Vertragsstaaten, die Mitglieder des Internationalen Währungsfonds sind (alle EU – Staaten), zu berechnen. Informationen und Wechselkurse für den SZR:
http://www.imf.org/external/np/exr/facts/sdr.htm. Am 26. November 2012 1 SDR = 1,18 Euro.

3 Bei äußerlich erkennbaren Beschädigungen, sollte die schriftliche Anzeige, bei Kabinengepäck, vor oder zu dem Zeitpunkt der Ausschiffung und vor oder zu dem Zeitpunkt der Aushändigung durch den Beförderer gemacht werden. Bei nicht äußerlich erkennbaren Beschädigung oder Verlust des Gepäcks, sollte die schriftliche Anzeige innerhalb von fünfzehn Tagen nach dem Tag der Ausschiffung oder Aushändigung durch den Beförderer (oder ihre geplante Aushändigung im Falle von Verlust) gemacht werden.

 

 

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